Übersetzungen dieser Seite:
de

Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


raspipibasics

Raspberry Pi: Basics

Ein Raspberry Pi ist hervorragend geeignet, in Netzwerkumgebungen integriert zu werden, z.B. auch in eine VMware vSphere-Umgebung.
Im Folgenden werden die Basics vorgestellt:

Netzwerkparameter konfigurieren

vi /etc/dhcpcd.conf

Folgenden Inhalt einfügen:

interface eth0
static ip_address=<meineStatischeIPadresse>
static routers=<meinDefaultGateway>
static domain_name_servers=<meineErsteDNSserverIPadresse> <meineZweiteDNSserverIPadresse>

Speichern und Editor verlassen.

Alle Netzwerkdienste neu starten:

service networking restart


WiFi konfigurieren

vi /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf

Für "WPA-PSK" basierte WiFis

Folgenden Inhalt einfügen (der Parameter scan_ssid=1 muss nur bei versteckter SSID gesetzt werden):
Wichtig: Keine Abstände machen, auch keine Tabulatoren-Abstände!

network={
scan_ssid=1
ssid="<meineSSID>"
psk="<meinPreSharedKey>"
key_mgmt=WPA-PSK
}

Speichern und Editor verlassen.

Für "Enterprise" basierte WiFis

Folgenden Inhalt einfügen (der Parameter scan_ssid=1 muss nur bei versteckter SSID gesetzt werden):
Wichtig: Keine Abstände machen, auch keine Tabulatoren-Abstände!

network={
scan_ssid=1
ssid="<meineSSID>"
key_mgmt=WPA-EAP
eap=PEAP
identity="<meinUser>@<meineDomain>"
password="<meinUserPasswort>"
}

Speichern und Editor verlassen.


CronJobs verwenden

Cron-Tool installieren:

apt-get install gnome-schedule

Einen CronJob konfigurieren:

crontab -e

Einen der vorgeschlagenen Editoren auswählen und gemäss Online-Anleitung einen CronJob konfigurieren.

Service neu starten, um neu hinzugefügte CronJobs zu aktivieren:

/etc/init.d/cron reload


Als NTP-Client & -Server verwenden

NTP-Dienst installieren:

apt-get install ntp ntpdate

Ist der NTP-Dienst installiert, dient der Raspberry Pi automatisch als NTP-Client und als NTP-Server. Möchte man den NTP-Dienst nachträglich konfigurieren:

vi /etc/ntp.conf

Nun noch die gewünschte Zeitzone einstellen:

dpkg-reconfigure tzdata

NTP-Dienst neu Starten:

/etc/init.d/ntp restart

Aktuelle Bezugsquellen abfragen:

ntpq
peers

Sofortiges Abgleichen der Systemzeit:

ntpd -qg


Wake On LAN

WOL-Tool installieren:

apt-get install etherwake

WOL-Paket absetzen:

etherwake <meineZielMACadresse>


SSH-Client Passwort-Erweiterung

Achtung: Bei Anwendung des folgenden Tools in Skripts ist dafür zu sorgen, dass ausschliesslich dafür vorgesehene User den Zugriff auf das Skriptfile erhalten, welches die sensiblen Passwortinformationen enthält! Es sollte aus Sicherheitsgründen ausschliesslich in Homelab-Umgebungen verwendet werden!

Möchte man den in den Raspberry Pi integrierten SSH-Client um die Passwortfunktion ergänzen (z.B. für Automatisierungszwecke via Scripting):

apt-get install sshpass

Von nun an können User-Passwörter direkt in die SSH-Client Kommandozeile wie folgt integriert werden:

sshpass -p <meinPasswort> ssh <meinUser>@<meinZielHost>


Raspbian Image-Backup auf einen Netzwerk-Share

Variante SMB/dd

SMB-Tools installieren:

apt-get install samba-common smbclient samba-common-bin cifs-utils

Jetzt kann das SMB-Share Ziel gemountet werden:

mount -t cifs -o user=<meinUser,pass=<meinUserPasswort>,vers=<meineSMBprotokollVersionNummer> //<meinSMBhost>/<meinPfad>/<meinZielVerzeichnis> /<meinLokalerPfad>/<meinSMBmountPoint>

Device-Bezeichnung der lokalen SD-Karte herausfinden, welche dem Backup unterzogen werden soll:

lsblk -p

Das Backup kann nun gestartet werden:

dd bs=32M if=/dev/<meineSDkarteGeräteBezeichnung> of=/<meinLokalerPfad><meinSMBmountPoint>/<meinBackupImage>.img

Nach erfolgreichem Backup den SMB-Mount wieder unmounten:

umount /<meinLokalerPfad>/<meinSMBmountPoint>

Variante NFS/rsync

Info: Das Backup-Ziel eines rsync-Jobs darf kein SMB-Share sein, da letzterer keine Symlinks unterstützt und somit kein konsistentes Raspberry Pi Backup gewährleistet werden kann.

Rsync und NFS-Tools installieren:

apt-get install rsync nfs-common

Jetzt kann das NFS-Share Ziel gemountet werden:

mount -t nfs -o soft <meinNFShost>:/<meinPfad>/<meinZielVerzeichnis> /<meinLokalerPfad>/<meinNFSmountPoint>

Ein .txt-File anlegen, mit den Pfadangaben zu den Verzeichnissen, welche vom Backup ausgeschlossen werden sollen:

vi /<meinPfad>/<meinExcludeFile>.txt

Typischerweise mit folgendem Inhalt:

/proc/*
/sys/*
/dev/*
/boot/*
/tmp/*
/run/*
/mnt/*
/<meinLokalerPfad>/<meinNFSmountPoint>/*

Speichern und Editor verlassen.

Rsync-Job starten:

rsync -Pav --exclude-from /<meinPfad>/<meinExcludeFile>.txt --delete -e ssh /* /<meinlokalerPfad>/<meinNFSmountPoint>

Nach erfolgreichem Backup den NFS-Mount wieder unmounten:

umount /<meinLokalerPfad>/<meinNFSmountPoint>


Ende des Tutorials.


Quellen
Logicals: Raspberry Pi - Uhrzeit aus dem Internet holen
Tutonat: Raspberry Pi Backup speichern
Martin Linten: Raspberry Pi rsync Backup

Diskussion

Geben Sie Ihren Kommentar ein. Wiki-Syntax ist zugelassen:
203 +8 = 
 
raspipibasics.txt · Zuletzt geändert: 2019/04/30